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November. Neuer Monat. Der Oktober hat viele Fortschritte gebracht, auch bedingt durch eine Woche Urlaub und eine Woche krank. Im November wird es weniger Zeit geben. Viele Termine wie Klassentreffen, Alumni Treffen in Budapest und anschließend eine Woche Urlaub von dort aus. |
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01.11.2025 Probleme bei der Rekonstruktion der Druckplatte 329-DZ1. Die Zuordung der Platten im Druckbogen war bei DZ3 durch die Randleisten möglich. In der Tabelle in fetter blauer Schrift. Anhand der Feldmerkmale konnten die Vorgängerplatten mit DZ1 zugeordnet werden. In der Tabelle gruppenweise jeweils Gelb unterlegt. Man sollte annehmen, dass die Konfiguration der Druckplatte anschließend unverändert gelassen wurde. Ist es aber nicht. weiter lesen hier |
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Diese Probleme relativieren auch alle Zuordnungen der DZ1-Platten bei den anderen Wertstufen. Es hätte so einfach sein können. Aber unerforschtes Terrain bringt neben Teillösungen immer auch viele neue Fragen. |
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02.11.2025 RL12 ist identisch mit RL11. Manchmal bringt eine nicht zuordenbare Randleiste eine Lösung für ein altes ungelöstes Problem. In Kiloware fand ich diese Randleiste bei 339 vaXI. Die Spitzen passten zu keiner bekannten. Aber der Abstand der Spitzen passt genau über die rudimentäre Leiste bei 334 RL11. Durch Spiegelung und das magnetische Lasso in Photoshop habe ich das Muster weiter rekonstruieren können. |
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02.11.2025 Museum für Drucktechnik |
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08.11.2025 Fast hätte ich eine neue Type der Randleisten entworfen. Eine Überprüfung meiner Bestände brachte aber eine Überraschung. Die Randleisten sind anfangs vollfarbig solide strukturiert. Mit zunehmender Abnutzung entsteht ein typisches Muster mit runden Kreisen. Abnutzungsbilder siehe hier. |
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RL10 DDR 328 Muster mit runden Kreisen |
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Mikroskopbilder aller Randleistentypen (Link) auch dort trten dieselben Abnutzungsmuster auf. |
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Abnutzungsmuster bei SBZ 222 (RL8 bei 222c) auf gewöhnlichem Papier und DDR 340 auf gestrichenem Papier. |
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gefüllte Bogentaschen mit 100 bzw. 50 Bögen SBZ 226 bei Felzmann. |
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Leider bin ich am Auktionstag unterwegs in Budapest. Mal sehen, ob ich trotzdem zum Zuge komme. Interessant wäre, ob 100 gleiche oder unterschiedliche Plattentypen in einer Tasche sind. Es müssten mindestens zwei verschiedene sein nach meinen bisherigen Ergebnissen. |
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10.11.2025 Lack 80 Eckrandstück mit Zähnung NW1?? |
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Ich habe in den letzten Wochen mit Mühe die Druckplatte von 339xbXI rekonstruiert bekommen. Oben unten rechts links sind geklärt. Aber es gibt einige Ausreißer, die sich nicht einordnen lassen. Der abgebildete Bogen wirft einige Fragen auf, die ich mit dem vorhandenen Material nicht beantworten kann:
(1) Wenn es einen Bogen mit SW1-Zähnung gibt (Linker Seitenrand nicht durchgezähnt, 1 Zahnloch, im Druckbogen unten links), muss es entsprechend auch einen Bogen NW1 geben aus demselben Druckbogen, oben links. Ist aber bisher nicht nachgewiesen. Hat den irgendjemand in seinem Album?? Oberrand nicht durchgezähnt, linker Seitenrand 1 Zahn. NO-gezähnte gibt es viele. Eckrandstück reicht zum Beweis. (2) Bögen mit Wz. 339xbXII: Bisher hatte ich dem keine zu große Beachtung geschenkt. Wenn es dort eine andere Zähnungsart gibt, unterscheiden sich dort vielleicht auch die anderen Nutzen in der Druckplatte? Es gibt statt der vier notwendigen DZ1 noch eine fünfte DZ1/5, von der auch fast nichts belegt ist. |
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16.11.2025 Systematik für die Druckplatten mit Wz. 2 aufgebaut. [4] und [5] Es ist zwar vieles unvollständig, aber schon die Anzahl der nachgewiesenen Platten bringt wieder neue Informationen. |
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17.11.2025 Datum des Papierwechsels |
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Es gibt zwar nur zwei vollständige DKV und zwei Teilstücke, aber sie beinhalten eine wichtige Information: Der vom 28.7.52 ist auf Papier zXI [066] gedruckt, der vom 1.8.52 vaXI |
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Auftr.-Nr. 4224 28.7.52 3056 Fickel, Lothar Neues Papier links |
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Auftr.-Nr. 4224 1.8.52 3036 Fickel, Lothar Neues Papier links |
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Zusammenfassung Druckplatten Druckperiode 4
gewöhnliches Papier 4 Druckplatten mit vier Nutzen einer Wertstufe: 8, 16, 20, 80 Pf 4 Druckplatten mit je zwei Nutzen unterschiedlicher Wertstufen: 2+2/6+6, 10+10/15+15, 25+25/30+30, 40+40/60+60 (Zusammenstellung zufällig gewählt, es gibt keine Informationen, die eine genaue Zuordnung zulassen)
gestrichenes Papier ohne Druckereizeichen 1 Druckplatten mit vier Nutzen einer Wertstufe: 80 Pf 2 Druckplatten mit je zwei Nutzen unterschiedlicher Wertstufen: 2+2/10+10, 20+20/30+30
gestrichenes Papier mit Druckereizeichen 2 1 Druckplatte mit je zwei Nutzen unterschiedlicher Wertstufen: 2x80 ohne DZ und 2x40 mit DZ4
gestrichenes Papier mit Druckereizeichen 5 5 Druckplatten mit vier Nutzen einer Wertstufe: 6, 16, 30, 60, 80, davon bei 8 und 16 Pf insgesamt 8 Einzelplatten in je zwei Druckplatten 4 Druckplatten mit je zwei Nutzen unterschiedlicher Wertstufen: oben: 15, 40, (60) 84 unten: 2, 8, 10, 20 Pf |
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18.11.2025 bei 225-RL5 u brachte ein neuerworbenes Exemplar eine Zuodnung zu zwei Typen. Die Muster sind unterschiedlich angeschnitten und lassen sich beim direkten Überlappen gut unterscheiden. Inzwischen sind genügend Exemplare angesammelt, um den Abgleich durchzuführen |
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19.11.2025 Fälschungen in einem Lot bei Müller |
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20.11.2025 Zusammenfassung Druckplatten Druckperiode 5
gestrichenes Papier mit Druckereizeichen 1 12 Wertstufen mit Druckplatten mit vier Nutzen einer Wertstufe : 2, 6, 8, 10, 15, 16, 20, 25, 30, 50, 60 und 80 Pf. Darunter sind vier Wertstufen mit mehr als einer Druckplatte (1+ oder 2) 8, 16, 20 und 80 Pf Während dieser Periode fand der Übergang von
(a) Perforationsbögen, wo alle Schalterbögen NO-gezähnt sind zur (b) Perforation in einem Stück mit erkennbaren Unterschieden von oben und unten angeordneten Nutzen statt.
Bei den Wertstufen 40 und 84 Pf gibt es nur zwei Einzelplatten bzw. Typen von Druckereizeichen. Es ist naheliegend anzunehmen, dass die beiden Wertstufen auf einer Druckplatte ware, aber genauso kann angenommen werden, dass die überzähligen Einzelplatten bei 8 , 16 und 20 Pf dort platziert wurden. Nimmt man an, dass der Übergang von (a) zu (b) zeitlich nacheinander geschah, ergibt sich folgende Druckreihenfolge: (a) 10, 15, 25, 40 und 84 (b) 2, 6, 8, 16, 20, 30, 50, 60, 80 Es kann aber auch sein, dass mehrere Verfahren nebeneinander genutzt wurden und je nach Verfügbarkeit oder Genauigkeit der Montage (Ausschussquote) das eine oder andere Verfahren genutzt werden konnte. Beim folgenden DZ2 sind wieder alle Bögen NO.
gestrichenes Papier mit Druckereizeichen 2 2 Wertstufen mit Druckplatten mit vier Nutzen einer Wertstufe : 40 und 80 rot
gestrichenes Papier mit Druckereizeichen 3 7 Wertstufen mit Druckplatten mit vier Nutzen einer Wertstufe: 6, 8, 10, 16, 20, 40, 80 1 Druckplatte mit je zwei Nutzen unterschiedlicher Wertstufen: 15+30 einige überzählige Varianten, die sich nicht einordnen lassen, aber meist fehlen dort auch komplette Bögen zur Beurteilung: 6, 16 und 80 rot Bei allen Druckplatten in dieser Periode ist eine Oben/unten-Zuordnung aufgrund der Zähnungsart möglich. |
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20.11.2025 Die einfachen Druckperioden sind durch. Der Anfang und das Ende. Bei der Abgrenzung zwischen DP1 und DP2 müssen in vielen Fällen noch einmal die Feldmerkmale angeschaut werden. Das heißt, überprüfen, ob alles richtig ist. Ob die Zuordnung zu Farben stimmt. Bei manchen Randleisten habe ich schon Fehler entdeckt. Es kann schließlich nicht sein, dass die Referenzmarke auf Feld 91 keine Locke hat und die nächste mit der gleichen Randleistentype hat sie. So vorgefunden bei [131], ist inzwischen korrigiert. Aber da die Grenzen definiert sind und offensichtlich hilfreich sein werden, bin ich optimistisch, dass ein verständliches Ergebnis zustande kommen wird. |
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In dem gestern erhaltenen Auktionslos fand sich auch ein (zeimlich gammeliger) Bogen [133] der 214. A-Farbe mit PF65a. |
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22.11.2025 Die zweite Druckperiode nimmt Gestalt an, die ersten Auflagen von 24, 50, 80 und 84 gehören schon hierher. Die Grenzen zu DP1D und DP3A werden festgezurrt. |
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23.11.2025 Die dritte Druckperiode nimmt Gestalt an. Mit der Unterteilung in A-C lassen sich alle Farben und Papiere zwischen den ersten Auflagen und ihren Folgeauflagen mit neueren Platten und dem Wasserzeichenwechsel unterbringen und sinnvoll kategorisieren. Damit kommt Ordnung in die Zeitlinie. Ohne DP3B wären die Gruppierungen schwierig geworden, aber so kommen viele Ausnahmen gut unter und werden verstehbar. Der Rest ist Detailarbeit ... |
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Druckperiode 3A: Zwischenfarben: Bei vielen Wertstufen wird kurzzeitig eine neue Farbe verwendet, die noch nicht der entspricht, die später bis zum Ende des Druckes in der DWD verwendet wird. Papier hier meist sowohl t (seltene Varianten teurer Farben!) als auch u. Eine Besonderheit ist eine Papiervariante, bei der sehr unscharfe Drucke resultierten (212 FF4 (c), 214c, 215 FF5, 217d, 218c, 219b, 221b, 222a, 223c, 224 FF3, 226c, 227c)
Druckperiode 3B: Bei vielen Wertstufen kam nach der Zwischenfarbe noch einmal eine Auflage mit der a-Farbe auf neuem, besseren Papier (212at, 213at, 214at/au, 215at... 227at/au)
Druckperiode 3C: Die letzte Farbe in der DWD, nur noch Papier u, aber mit denselben Platten auch später mit Wz. 2 auf gewöhnlichem Papier, in Einzelfällen auch va. |
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Schon wieder ein Komiker auf Ebay |
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DDR Ernst Thälmann Rollenmarke mit geklebter Papierbahn gestempelt |
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